Memoryscapes

Filmformen der Erinnerung - Internationale Tagung 17.-20. November 2011 - veranstaltet vom Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel

 

Vergangenheit kommt im Kino immer aus der Zukunft auf uns zu, aus einem Archiv, das uns er-innert, uns erinnern macht und auf unser Erinnern (wie Vergessen) angewiesen ist, um sich als bewegtes Gedächtnis verwirklichen zu können. Diesen Überlegungen wollen wir im Zuge einer internationalen Konferenz Rechnung tragen, sie sich mit filmischen Formen der Erinnerung beschäftigt. Hierbei soll Film keineswegs zum blossen Bild- und Beispielgeber für kulturtheoretische Gedächtnisdiskurse degradiert, sondern das spezifische Gedächtniswissen des Films und seiner Erfahrungslogiken befragt werden.

Die Tagung Memoryscapes verhandelt Phantome der Erinnerung und traumatisierte Erinnerungslandschaften, Stürme und andere Katastrophen, Home-Movies und das "zweite Mal", Re-mappings und Re-enactments, körperlose und verkörperte Erinnerungen, filmische Oberflächen des 'Unterbewussten', projizierte und prothetische, zer- und ausgegliederte Gedächtnisse, alle jene "äppäräts" (Gary Shteyngart), die an der Vergegenwärtigung der Vergangenheit arbeiten und an Gegenwarten erinnern, die nie Vergangenheit gewesen sind.

 

Das vollständige Programm finden Sie hier [PDF/187 KB].

Die ergänzende Filmreihe im Stadtkino Basel können Sie hier [PDF/491 KB] einsehen.

 

Organisation und Konzeption: Ute Holl und Matthias Wittmann

Mitarbeit: Esther Stutz

 

Die Tagung findet in Zusammenarbeit mit dem Stadtkino Basel, dem Museum Tinguely und Eikones statt.